und monatlich grüßt das Murmeltier
Wir haben Monatsanfang. Wie jeden Monatsanfang werden heute Leute aufschlagen, die kein Geld erhalten haben.
Da gibt es zum einem die Leute, die vorher nur radebrechend Deutsch sprechen konnten, aber wenn es um das Geld geht, sind sie auf einmal in der Lage sich klar zu artikulieren.
Lustig sind die Leute, die das Geld, was der Staat für sie bezahlt als "Gehalt" benennen. Das trägt immer zu meiner inneren Belustigung bei.
Nicht ganz so lustig und immer mit Konfrontationen behaftet sind aber die Leute, die ihren Antrag abgeben und dann verlangen, dass man das Geld Ihnen sofort gibt.
Lasst mich mal rekapitulieren:
Es gibt da einen Brief (auch Bescheid genannt), aus dem genau hervorgeht, von wann bis wann es Geld gibt.
Ich gehöre zu den Leuten, die jeden Brief, den sie erhalten, sich genau durchlesen, da a.) lesen ja bekanntlich bildet und b.) da Informationen drin stehen, die ich bei oberflächigem Lesen sicher überlesen würde.
So ganz verstehe ich es da meistens nicht, wenn meine Mitmenschen, die einen Brief erhalten haben, wo das genaue Ablaufdatum drinsteht, sich dann nicht eine Woche vor Ablauf in Bewegung setzen um da Abhilfe zu schaffen.
Nein, da wird am ersten Tag des Monats panikhaft die Behörde betreten um Druck zu machen. Wahlweise natürlich um viertel vor zwölf, da man ja erstmal ausschlafen, dann in Ruhe einen Kaffee trinken musste um sich den nötigen Schwung für den Tag zu beschaffen.
Besonders aussagekräftig die Eltern, die ja kleine Kinder zu vorsorgen haben.
"Wie soll ich den jetzt meine Kinder ernähren"
So mal hart gesagt : In dem besagtem Brief stand genau drin, von wann bis wann. Wenn ich weiss, dass ich von der Unterstützung leben muss, setze ich meinen Allerwertesten einen Monat vorher in Bewegung, um die Unterstützung zu gewährleisten - und schlage nicht am ersten Tag auf um rumzujammern, dasss wir ja so böse sind und das Geld nicht auszahlen.
Wenn ich noch dazu kleine Kinder zu vorsorgen hätte, würde ich mich allein wegen der Kinder schon rechtzeitig darum kümmern, denn Kindern zu erklären, warum es nix zu futtern gibt dürfte sich als überaus anstrengend erweisen.
Es ist mir unverständlich. Ich meine : in einem Brief steht drin : Ende Kohle Datum X. Datum X = in 2 Wochen. Das niemand was zu verschenken hat sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, die Zeitungen sind (fast) täglich voll von bösen Bemerkungen über Hartz IV. Wenn ich dann keine Arbeit habe, und der Staat mich unterstützen muss, dann sorge ich dafür,dass er das weiterhin macht.
Ganz besonders wenn ich kleine Kinder habe.
Eigenverantwortung tragen ist ja nicht leicht, gebe ich gerne zu, aber gerade bei so einem Thema sollte man mal befähigt sein, sich darum zu kümmern.
Da gibt es zum einem die Leute, die vorher nur radebrechend Deutsch sprechen konnten, aber wenn es um das Geld geht, sind sie auf einmal in der Lage sich klar zu artikulieren.
Lustig sind die Leute, die das Geld, was der Staat für sie bezahlt als "Gehalt" benennen. Das trägt immer zu meiner inneren Belustigung bei.
Nicht ganz so lustig und immer mit Konfrontationen behaftet sind aber die Leute, die ihren Antrag abgeben und dann verlangen, dass man das Geld Ihnen sofort gibt.
Lasst mich mal rekapitulieren:
Es gibt da einen Brief (auch Bescheid genannt), aus dem genau hervorgeht, von wann bis wann es Geld gibt.
Ich gehöre zu den Leuten, die jeden Brief, den sie erhalten, sich genau durchlesen, da a.) lesen ja bekanntlich bildet und b.) da Informationen drin stehen, die ich bei oberflächigem Lesen sicher überlesen würde.
So ganz verstehe ich es da meistens nicht, wenn meine Mitmenschen, die einen Brief erhalten haben, wo das genaue Ablaufdatum drinsteht, sich dann nicht eine Woche vor Ablauf in Bewegung setzen um da Abhilfe zu schaffen.
Nein, da wird am ersten Tag des Monats panikhaft die Behörde betreten um Druck zu machen. Wahlweise natürlich um viertel vor zwölf, da man ja erstmal ausschlafen, dann in Ruhe einen Kaffee trinken musste um sich den nötigen Schwung für den Tag zu beschaffen.
Besonders aussagekräftig die Eltern, die ja kleine Kinder zu vorsorgen haben.
"Wie soll ich den jetzt meine Kinder ernähren"
So mal hart gesagt : In dem besagtem Brief stand genau drin, von wann bis wann. Wenn ich weiss, dass ich von der Unterstützung leben muss, setze ich meinen Allerwertesten einen Monat vorher in Bewegung, um die Unterstützung zu gewährleisten - und schlage nicht am ersten Tag auf um rumzujammern, dasss wir ja so böse sind und das Geld nicht auszahlen.
Wenn ich noch dazu kleine Kinder zu vorsorgen hätte, würde ich mich allein wegen der Kinder schon rechtzeitig darum kümmern, denn Kindern zu erklären, warum es nix zu futtern gibt dürfte sich als überaus anstrengend erweisen.
Es ist mir unverständlich. Ich meine : in einem Brief steht drin : Ende Kohle Datum X. Datum X = in 2 Wochen. Das niemand was zu verschenken hat sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, die Zeitungen sind (fast) täglich voll von bösen Bemerkungen über Hartz IV. Wenn ich dann keine Arbeit habe, und der Staat mich unterstützen muss, dann sorge ich dafür,dass er das weiterhin macht.
Ganz besonders wenn ich kleine Kinder habe.
Eigenverantwortung tragen ist ja nicht leicht, gebe ich gerne zu, aber gerade bei so einem Thema sollte man mal befähigt sein, sich darum zu kümmern.
Gilthren - 1. Aug, 05:11


